Hauptquelle · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
treiben
1. ›(Vieh, auch Menschen wie Vieh) mit sich an einen Ort führen, treiben, an einem Ort hüten‹; speziell auch: ›ein Weiderecht ausüben‹; ›(Pferde, Gespanne; Zugtiere) antreiben‹; vereinzelt subst.; auch b; 2. ›an einen Ort laufen, (wie getrieben) eilen‹; trans.: ›jn. / etw. jagen, hetzen, verfolgen, umhertreiben‹; ütr.: ›jm. zusetzen, jn. qälen‹; auch: ›jn. necken, nicht in Ruhe lassen‹; bildlich: ›sich mi; 3. ›verschwinden; sich entfernen‹; hier tropisch anschließbar: ›austreiben, ausschlagen‹ (bezogen auf Pflanzen, Bäume); trans.: ›jn. / etw. (z. B. ein Gespenst) von einem Ort wegschicken, we…