Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
travade f.
travade , f. , travat, m., heftiger wind, wirbelwind. portug. travado ' heftiger, oft in der richtung wechselnder sturm ' ( eigentlich ' zornig, erbittert, gefesselt ', particip. von travar ' fesseln ' Gamillscheg et. wb. d. frz. spr. 860 ) ist als travaat, m., ins niederländ., als travade, f., ins franz. entlehnt worden. ins deutsche vereinzelt als travat, m., aus dem nl.: ei! spricht er ( gott ) zum travat, wer wird so lerm verführn? die see wird spiegelglatt, kein lüftgen darf sich rührn anh. u. zugab zu d. gesangbuch d. brüdergem. (1741-48) 2085; lexikalisch auch, aber ebenfalls ganz selte…