Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trampfen vb.
trampfen , vb. , in analogie etwa zu stampfen gelegentlich künstlich gebildete, rein literarische verhochdeutschung des lautmalenden 1 trampen ( s. d. ); eine bestimmte landschaftliche verteilung oder zeitliche begrenzung beider formen ist nicht erkennbar. nicht selten begegnen beide bei demselben autor: z. b. trampft Baggesen poet. w. (1836) 3, 294 ; trampen ebda 120; Hebbel s. unten und unter 1 trampen. verwendung wie 1 trampen: die schweren schritte alter mägde trampften über die diele Hoffensthal Hild. Ruhs haus 121 ; dasz sie eine verzweifelnde mutter angefahren und dabei mit dem fusz get…