Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
träumerin f.
träumerin , f. , zu träumer. umlautslos oberdeutsch noch im 17. jh.: wann dann die traumerin der zeit, die nacht, sich hebt M. v. Lilienberg künstl. unordn. (1670) 3 zuschrift a 5 b . in den für träumer ( s. o. ) festgestellten bedeutungen; eigentlich: dann weckt dies morgenrot zur lust wohl auch die fromme träumerin Hölderlin ges. dicht. 2, 269 Litzmann; übertragen von singvögeln: jene träumerinnen ( nachtigall u. lerche ), die uns im frühling ihre winterträume erzählen Herder 27, 167 S.; seherin: Sybilla ( war ) ... eine ... göttliche nicht nur träumerin, sondern auch auslegerin Dannhawer ca…