Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
töpfchen n.
töpfchen (tüpfchen) , n. ist als verkleinernde gefäszbezeichnung seit dem 18. jh. die schriftsprachliche normalform des demin.; mundartlich wird die chen- ableitung auch in anderen bedeutungen gebraucht. 1 1) als verkleinernde gefäszbezeichnung wurden im mittelfr., rheinfr. und westthür. deppchen und dippchen zu den entsprechenden formen der īn- ableitung und des fem. gebildet; vgl. 1 topf III sp. 823 f. im obers., besonders in Leipzig, gilt als demin. zu dem masc. der o- form deppchen, täppchen Müller-Fraureuth 1, 229 ; Albrecht 223 ; im ostpreusz. begegnet zu der aus dem schles. stammenden g…