Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Tingeltangel m.
Tingeltangel m. n. ‘Unterhaltungs-, Tanzlokal, einfache Unterhaltungs- und Tanzmusik’, in Berlin (zuerst Tingel-Tangel-Klänge, 1872) lautmalend für Musik mit Beckenschlag gebildet, wie sie in einer Art Konzertcafé gespielt wird. Vgl. schallnachahmendes ting tang bzw. tingel für den Beckenschlag (17. Jh.), auch dingel dangel für zögerndes Hin und Her (18. Jh.), ferner engl. to tinkle ‘hell klingen’ (14. Jh.), to tingle ‘erregt sein’ (14. Jh.), dann ‘klingen, tönen, prickeln’, to ting ‘läuten’, ostfries. tingeln ‘klingeln, ein klingelndes Geräusch machen’, tingen, tengen, tinken ‘schlagen oder a…