Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tiefsinn m.
tiefsinn , m. 1 1) tief eindringender sinn, gedankentiefe ( s. tief I, 2, a, e, β ): der du zum tiefsinn und ernst erhabner gesänge gewöhnt bist. Klopstock od., krit. ausg. 1, 35 ; tiefsinn, herrlichkeit strahlt' aus der schöpfung entwurf. Mess. 20, 57 ; so bemerkte sein tiefsinn sehr bald, dasz hinter der äuszern erscheinung ... noch manches geheimnis verborgen liege. Göthe 39, 92 ; ( huldigen ) körnigem tiefsinn. Platen 2, 194 ; aber den tiefsinn kann einzig der tiefe verstehn. Geibel juniusl. 369 . 2 2) tiefes nachsinnen, das versunkensein in tiefe gedanken: da er sich freute der neuen ersc…