Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
thürängeln verb.
thürängeln , verb. zwischen thür und angeln klemmen ( s. thür 4, d, o ), in die klemme, enge treiben, durch empfindliches zusetzen quälen, plagen, prügeln ( s. durangeln 2, 1567, dessen falsche erklärung schon Köhler in Kuhns zeitschr. 11, 392 f. berichtigt hat ): ich halte, dasz der teufel den Paulum werde weidlich gethürangelt und geplaget haben. Luther tischr. 81 b ; darzu gehört ein pengl, das man sie wol damit türengl. H. Sachs 4, 383, 28 ; wolten den sprecher da türengeln, erzausen und mit feusten pengeln. 17, 239, 1 ; schnür dir die lend durch abe mit einem guten pengel, dich noch besse…