Hauptquelle · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)
Tempelherren
Tempelherren , Templer , lat. pauperes comilitones Christi templique Salomonis d.h. die armen Genossen Christi u. des Tempels Salomons, die Mitglieder des merkwürdigsten der 3 großen geistlichen Ritterorden, die in der Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem aufkamen und mit den Gelübden des Mönchthums den Waffenkampf wider die Ungläubigen verbanden. Stifter des T.ordens wurden 9 franz. Ritter, an ihrer Spitze Hugue de Payens , welche 1118 in die Hände des Patriarchen Garmund die 3 klösterlichen Gelübde ablegten, die Regel der Benedictiner als Grundlage der ihrigen annahmen u. dazu schwuren, die Straß…