Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
Teigelaben m.
Teigelaben m. Ofen, in dem Ziegel gebrannt werden; der Teigelaben älterer Bauart (Smöl-, Lockaben) wurde außer mit Holz auch mit Torf beheizt; nach einem Brand ließ man jeweils das Feuer ausgehen, nahm die fertigen Ziegel nach dem Abkühlen heraus und beschickte den Ofen aufs neue; dadurch wurde die Zahl der Brände begrenzt: '10 Brände à 30xa0000 Steine pro Jahr' Arch. Landesk. 1863, S. 96; später kam der Ringaben auf, in dem der Luftstrom so geleitet wurde, daß er zuerst über die fertig gebrannten Ziegel strich, diese abkühlte und sich dabei erwärmte; danach kam die Feuerzone, in der das eigen…