Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Teidingpfennig
Teidingpfennig, m.
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in purificatione dantur de quolibet beneficio x denarii, qui dicuntur taidinchphennig1245 ArchÖG. 1, 1 (1848) 33
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daz selb guͤt hab wier ... ouf geben ... fuͤr freyes aygen ... mit allem recht, daz wier ... dar an haben gehabt, und mit vier und zwainzk taiding phenning, die dar zue gehorent1311 SBernhStiftungsb. 192
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dorzue gent seu [holden] in alleu taedinch und gebent auch taedingpfenningum 1330 NÖsterr./ÖW. VIII 958 Faksimile
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daz wir ... ze ainem widerwaechssel gegeben haben ... fuͤmf schillinge chaesgeltes ... daz alles gelegen ist ze P. auf gestiftem gut behauster holden, vnd drew phunt wienner phenninge geltes auf denselben holden fur taydinge phenninge vnd fuͤr mal phenninge1347 HeiligenkreuzUB. II 202
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ligent auf des chlosters guet ze C. ... achtzk metzn vogthabern, zwelif huener, sechs und drey schilling taydingphenig1352 GöttweigUB. I 466
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wann der vogt das pantaiding hat, so ist man schuldig di taidingphenning ze geben ... hat er aber das pantaiding nit, so ist man im nichts schuldigAnf. 15. Jh. NÖsterr./ÖW. IX 460 Faksimile
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durch der aigen recht willen was si aufsetzent zu prunnen zu stegen zu taidingpfening, und ob das dreien oder viern oder sechsn nicht woll gefiel, und wellicher tail dann di maist vollig hatt da soll es bei bleibenAnf. 15. Jh. NÖsterr./ÖW. VIII 691 Faksimile
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tädingphennig: zu iedem pantäding ist ainer 1 ₰ darein schuldig1499 NÖsterr./ÖW. VII 485 Faksimile
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wenn die ... dorfer und flöcken also vor gericht erscheinen, so ist ein ieder zu erkantnus des lantgerichts von haus zu haus den thädingspfening fur richter und rath ... zu erlegen schuldig1585 NÖsterr./ÖW. VIII 280 Faksimile
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müeßen auch die underthanen zu G. zu dem stattäding erscheinen und der richter daselbst von G. anstat der ganzen gemain dem statrichter die thädingpfening erlegen1603 NÖsterr./ÖW. VIII p. 22 Faksimile
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ob aber der gloͧbig umb sin schülde kain underpfand hette, so soll der schüldner, der die teding nit helt, im geben vergangne pfand, die er tryben und tragen und daruf er siner schülde wol bekomen möge; und soll wytter kains pfendens, uffruffens, vertedingens, verkundens noch ußbiettens bedörfen ... doch hierinne unserm amptmann sin teͣdingpfeͣnning vorbehalten1493 TübStR.(Rau/Sydow) 30