Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Tauglichkeit
Tauglichkeit, f.
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eß soll auch khein frey-graf keinen freyschoͤffen machen, dann die das von rechts wegen werden moͤgen, und die solch ihr tauglichkheit durch genugsamb kundschafft fuͤrbringen1451 Biberach 194 Faksimile
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[Übschr.:] uon tuglichait der richterLayensp. 1509 A 1v Faksimile
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szo dan ... erkenthnus der thuglichkeit des predigers bey ... [den] prelaten stünde1522 MittOsterland 6 (1863/66) 45 Faksimile
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teuglikait der gschaͤffthaber1536 Fuchsperger,Inst. b ijv Volltext (und Faksimile)
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die vertraͤg haben gleich die krafft vnd würckung, so die erlangt vrtel vnd recht haben. vnd ist an dem gar nit gelegen, es werde ain sollicher vertrag bey der nacht oder dem tag auffgericht, vnd wirdet hierin allein die teugligkeit vnd bewilligung der personen angesehen1544 Perneder,Proz. 35v Volltext (und Faksimile)
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daß dieselbige personen [beysitzer] nit auß gunst, practick oder sunst promoviert, sonder allein die tügligkeyt oder geschickligkeyt der personen angesehen werde1555 RKGO.(Laufs) I 4 § 3 Textarchiv: RKGO.(Laufs) I 4
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[musterung:] geschickhlichkhait, erfarenhait und tauglichkhait zum khriegswesen1586 Veltzé,Stadtguardia 182
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so balt ein schröttermeister angenohmen, soll er ... den schrodt, so von elff mann bestehet, ergäntzen undt keinen uff haß oder neidt darzu nehmen, sondern eintzig auff die tauglichkeit sehen1684 RheingauLändlRQ. 194
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tauglichkeit der vorgeschlagenen ... rathsfreund oder anderen officianten1733 OÖsterr./ÖW. XII 341
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czu eyme beczuknisse und czu togelichkeyt haben wir ... unser ingesegel an desen brif gehangen1372 SchlesLehnsUrk. I 344 Faksimile
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confirmiren das mit craft dicz brives in aller masse und togelichkeit, als ander frawen leipgedinge recht und gewonheit ist in unserm bischtum1397 CDMorav. XV 321 Faksimile
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teugligkait des testaments, auff zwen weg verstanden1536 Fuchsperger,Inst. 39v Volltext (und Faksimile)
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der grund des gemeinen preises ist an und vor sich selbst die taugligkeit einer sache oder geschäfftes1691 Pufendorf,Sittenlehre 310
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[das geringer saffran,] der an gestalt dem besten saffrann hat geleicht, dafür verkaufft worden und doch die substantz und tuglicheit desselben guten saffranns nit erraichen mogen15. Jh. NürnbPolO. 138 Faksimile
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wenn zwischen dem kandidaten des meisterrechts und den handwerksvorstehern streit uͤber die tauglichkeit des meisterstuͤcks entsteht, so entscheidet die obrigkeit1801 RepRecht VIII 222 Faksimile