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taphol

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MNWB
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Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

taphol n.

Bd. 3-1, Sp. 791
taphol (hierher wohl auch tappel [Zs. Nds. 1869, 152], vgl. die Lesart taphel bei Grimm RA 2, 113), n. (Pl. -hōle): 1. Öffnung zum Entleeren eines Fasses, Zapfloch, „obda” (SL: Hamb. dt.-lat. Gl.), „ducillar” (Voc. Strals. ed. Damme 404), wan de t.-hōle wērden tôgeslāgen sô drinket me wol bōven ût dem swicke (Köker ed. Cordes 6). — 2. (allg.:) Auslaßöffnung an größeren Flüssigkeitsbehältern, „sind dar twey standen, höret eine dartho, wo averst kein tapholl vorhanden, so gehöret ein töver dartho, dar ein holl in is” (Grimm Weist. 3, 235), (Rda.:) „Aver he sede: weme lede were, dat de in den standen krope unde kikede ut dem taphol” (Brandis 139).
658 Zeichen · 21 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tapholN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    taphol , N. nhd. Zapfloch, Öffnung zum Entleeren eines Fasses, Auslassöffnung an größeren Flüssigkeitsbehältern Hw.: s. …

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Wortbildung

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Zerlegung von taphol 2 Komponenten

tap+hol

taphol setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

taphol als Zweitglied (2 von 2)

hewistaphol

KöblerAhd

hewistaphol , st. M. (a)? Vw.: s. hewistapfol*, houwistapfol*