Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sturmposaune f.
sturmposaune , f. , bildlich, vom sturmlärm: zu den schauerlichen klängen der wildwasserorgeln und sturmposaunen J. Jegerlehner in dtsch. rundsch. april 1912 , s. 4; der hochwald hatte sich aus einer Äolsharfe in eine sturmposaune verwandelt Fr. Lienhard Wasgaufahrten 44 ; sturmposaune her vor ihm ( Zebaoth ) bläst Arent-Conradi-Henckell mod. dichtercharaktere (1885) anh. 4; verallgemeinert: brüllt es selbst mit sturmposaunen daher, so wär es doch zu tragen noch O. Ludwig ges. schr. 3, 209 ; anders, posaune des aufruhrs: du spottest über die freiheitsphrasen und hast die sturmposaune geblasen?…