Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stumpfel m.
stumpfel , stumpel , auch stümpfel , m. , seltener n., verschiedener herkunft und bedeutung. 1 1) emporziehbares stauwehr im wasser, wie das häufigere strümpfel ( vgl. sp. 122): felladen, stumpffel, loszladen, obturamentum stagni Henisch 1062 ; vgl. Buck obd. flurn. 270 ; dasz das wasser mit groszer mühe durch die teüchel und wasserräder mit stümpfel den berg hinauf getriben werden ( musz ) Ph. Hainhofer reisen (1611) in zs. d. hist. ver. f. Schwaben 8, 132, vgl. 9, 218. 2 2) vielleicht zu stümpfel, oder aber zu stempel: stümpel, eisenstümpel zwei fusz lange stücke eisen Blumhof eisenhüttenk. …