Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stümmelung f.
stümmelung , f. , verbalabstractum von stümmeln, seit mhd. zeit bezeugt, noch bis ins 19. jh. neben verstümmelung, das an seiner statt in der modernen sprache herrscht, geläufig. 1 1) technisch, ohne den pejorativen sinn des modernen verstümmelung; als strafexecution, wie stümmeln A 1 a: die da urteilet werdent, zu dem galgen, zu dem houbete, zu der stumelunge, und andere lide nach der missetat die der mensche hat begangen (13. jh. ) bei Gaupp dtsche stadtr. 1, 51 ; stimblung der finger zeigt gemeinlich einen falschen spieler an Paracelsus op. (1616) 1, 909 Huser; in der heraldik: dasz die stü…