Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stubenmädchen n.
stubenmädchen , n. : haus-, zimmermädchen, anscheinend heute im norden weniger gebräuchlich als im süden, seit dem 18. jh. belegt, von jeher weit häufiger als stubenmagd ( s. d. ). der aufgabenkreis des stubenmädchens ändert sich je nach der gesellschaftlichen schicht, in der es tätig ist; gewöhnlich fallen ihm alle arbeiten in den stuben auszerhalb der küche zu. ihre stellung zeigt sich neben anderen haus- und hofbediensteten: ( sie ) verschmäht nicht, mit der köchin, mit dem stubenmädchen die häuslichen angelegenheiten ... zu beraten E. Th. A. Hoffmann s. w. 10, 315 Grisebach; ir stubenmädch…