Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stubenluft f.
stubenluft , f. , fast nur mit dem beiklang des abgeschlossenen, engen, dumpfen; zunächst eigentlich: faule, wüste und grewliche stuben- und zimmerlufft ( in spitälern ) Guarinonius grewel (1610) 1316 ; ein in bureaustaub und stubenluft ergrauter schreibsklave Holtei erz. schr. 5, 129 . am häufigsten übertragen auf den geistigen arbeiter und seine tätigkeit, überleitend: gelehrtenkrankheiten der nerven ... die man gemeinhin aus dem stillesitzen und der stubenluft herleitet W. H. Riehl deutsche arb. 207 ; schon gänzlich entsinnlicht: in anderen, auch den besten deutschen schriften fühlt man stu…