Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
struwwelpeter
struwwelpeter , mundartlich auch strub(b)elpeter, m. ( vgl. strobel und Peter th. 7, 1577), eigentlich mensch mit wirrem, unordentlichem haar, dann überhaupt unordentlicher oder unsauberer mensch; erst im 18. jahrh. nachweisbar: so wurde Göthe in Leipzig der Frankfurter strubbelpeter genannt, s. Göthes gespräche 1, 9 Biedermann. allgemein bekannt wurde diese anscheinend md. bildung durch das kinderbuch des Frankfurter arztes und dichters Heinrich Hoffmann 'der Struwwelpeter' (1844). mundartlich im md. und nd. weit verbreitet : nd. strubelpeter Schumann Lübeck 72 ; struwwelpear Elberfelder mund…