Hauptquelle · Rheinisches Wb.
struffen
struffen -uf- schw.: 1. intrans. an etwas zu dicht vorbeistreifen; strufft net so ewwer de Eard! hebt die Füsse auf beim Gehen ! De Dier strufft die Tür schleift über den Boden Siegld . — 2. trans. a. Blätter str., von Nesseln, Brombeersträuchern udgl. abstreifen Siegld-OSchelden ; afstr. Trupb . — b. die Haare str., aufwärts kämmen Eup-Raeren ; he strufft se (die Lippe ) schmollt, ist unzufrieden Eup-Stdt . — c. einen str., züchtigen; de Mäddcher welle mer luəve (loben), de Jonge w. m. str.! Monsch-Rollesbr . — d. sich str., sich blähen, stolz sein; he strufft sech we ene Pohahn (Pfau) Eup-St…