Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
strudelei f.
strudelei , f. , hast, unruhe, übereilung, unbesonnenheit, getriebe, fahrigkeit u. ähnl., seit der 2. hälfte des 18. jahrh. belegt: strudeley ( vulg. ) inconsideration, hâte, négligence, désordre, bredouillement nouv. dict. al.-fr. (1762) 878; vgl. strudeln A 7 a u. b. bei Göthe häufig, s. P. Fischer Göthewortschatz 609 f.; auszer den dort gebotenen belegen: Lenzen würde ich sie nicht anvertrauen, dessen strudeley ... mir leider nur allzu wohl bekannt ist Göthe IV 21, 170; er hat wirklich blosz von fassadenmalereien reden wollen, in seiner strudelei aber hat ihn das entzücken über das schöne g…