Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
striemlein n.
striemlein , n. , dim. zu striem, ' streifchen ' ; zu striem 1: dicuntur quoque taeniae die weissen strich oder striemlein an etlichen steinen, steinadern Corvinus fons lat. (1646) 864 ; ach schiffma, liebe schiffma, steck du der angel ab; fahr du dem blauen striemeli na, du findst en ertrunkne chnab! Schweizer volkslieder 2, 178 Tobler. — zu striem 2: wenn man ein wunde, so weit voneinander stehet, mit der innern rinden dieses ( eschen- )holtzes ... verbindet, so ziehet es dieselbige so subtil zusammen, dasz es ein striemlein giebet, wie ein faden, also, dasz man es auch nicht hefften darff H…