Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
striemchen n.
striemchen , n. , dim. zu striem, ' streifchen ': schneidet striemgen vom teig Amaranthes frauenz.-lex. (1715) 604 ; ( der platz ) worauf ich kurtz vorher der beeten schrancken von buchsbaum mit geschlungnen rancken, nicht viereckt, wie gewöhnlich, fassen, und hier und da mit rothem sand und bunten striemchen zieren lassen Brockes ird. vergnügen 5 (1770) 76 ; kein tüpfchen rot, kein striemchen war daran ( an den äpfeln ) Mörike w. 3, 71 Maync. — vgl. stremchen zu nd. strem, stremel ( s. striem): haben etwa die grossen offnen äuglein da durch ein strehmchen gold sich blenden lassen? Hermes Soph…