Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stremmels n.
stremmels , n. , käselab, bildung mit dem suffix islja- ( s. stremsel ), das im mnd. überwiegend ( wie die -sl- suffixe im ags. und afries. durchgängig ) metathesis des l aufweist und als -els(e) auftritt ( s. Grunewald die mnd. abstraktsuffixe [1944] 122 f. ), zu strammen, stremmen 1 b ' stramm, steif machen ' ( s. d. teil 10, 3, sp. 827); weniger wahrscheinlich ist die von Grunewald erwogene ableitung von stramm. vgl.: stremmels die ruthe ( penis ) von nüchternen kälbern, welche getrocknet, und gebraucht wird, die milch dick oder geronnen zu machen Richey idiot. Hamburg. (1755) 425 ; Nemnich…