Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
störrigkeit f.
störrigkeit , f. , zum vorigen; an stelle von stockigkeit ( sp. 107) empfohlen allg. deutsche bibliothek 6, 2, 217. 1 1) im eigentlichen sinne: das obertheil der ohren, welche spitz sein sollten, ist durch die haare bedecket, die auch nicht die gewöhnliche störrigkeit haben, sondern sich in lieblichen krümmungen legen Winckelmann 4, 95 ; und so im bildlichen gebrauch: einseitigkeit des geschmacks und störrigkeit sich anzuschmiegen an den geist seines volks Schubart ästhetik der tonkunst 269 . 2 2) übertragen — bildlich im sinne von störrig 2: bey seiner störrigkeit bleiben, rimanersi, restarsi…