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Störk

Lex. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
2 in 2 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Störk

Bd. 19, Sp. 68
Störk, 1) Karl, Mediziner, geb. 17. Sept. 1832 in Ofen, gest. 13. Sept. 1899 in Hietzing bei Wien, studierte in Pest und Wien, wurde 1859 Sekundärarzt am Allgemeinen Krankenhaus in Wien, habilitierte sich 1864 an der Universität und wurde 1875 außerordentlicher Professor, 1891 Vorstand der Universitätsklinik für Laryngologie, 1894 ordentlicher Professor. S. hat sich große Verdienste um die Ausbildung der Laryngotherapie erworben und schrieb: »Zur Laryngoskopie. über Erkrankung des Kehlkopfes und das operative Heilverfahren bei demselben« (Wien 1859); »Laryngoskopische Mitteilungen« (das. 1863); »Laryngoskopische Operationen« (das. 1870 u. 1872); »Über Laryngoskopie« (Leipz. 1872); »Beiträge zur Heilung des Parenchym- und Cystenkropfes« (Erlang. 1874); »Ein neuer Atmungsapparat« (Wien 1874); »Mitteilungen über Asthma bronchiale und die mechanische Lungenbehandlung« (Stuttg. 1875); »Klinik der Krankheiten des Kehlkopfes, der Nase und des Rachens« (das. 1876, 2 Bde.); »Sprechen und Singen« (das. 1881); »Die Erkrankungen der Nase, des Rachens und des Kehlkopfes« (Wien 1895–97, 2 Bde.). 2) Felix, Rechtslehrer, Bruder des vorigen, geb. 20. Okt. 1851 in Ofen, habilitierte sich in Wien 1881 und ist seit 1882 Professor des öffentlichen Rechts an der Universität Greifswald. Er schrieb: »Option und Plebiszit bei Eroberungen und Gebietszessionen« (Leipz. 1879); »Das verfassungsmäßige Verhältnis des Abgeordneten zur Wählerschaft« (Wien 1881); »Handbuch der deutschen Verfassungen« (Leipz. 1884); »Zur Methodik des öffentlichen Rechts« (Wien 1885); »Der staatsbürgerliche Unterricht« (Freiburg 1893); »Zustimmungsergänzung und Genehmigung« (1898); »Das Bürgerliche Gesetzbuch und der Gesetzgebungsapparat des Deutschen Reiches« (1899); »Das Reichsgesetz über das Auswanderungswesen« (Berl. 1899); »Der Austritt aus dem landesherrlichen Hause« (das. 1903); »Die agnatische Thronfolge im Fürstentum Lippe« (das. 1903) u. a.; außerdem Beiträge zu Holtzendorffs »Handbuch des Völkerrechts« und zu Stengels »Wörterbuch des Verwaltungsrechts«. Er ist der Fortsetzer von Martens' »Nouveau Recueil des traités« (Bd. 11 ff.), Mitglied des Instituts für internationales Recht seit 1888 und gibt mit Laband seit 1886 das »Archiv für öffentliches Recht« heraus.
2264 Zeichen · 35 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Störk

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Störk , 1) Karl , Mediziner, geb. 17. Sept. 1832 in Ofen, gest. 13. Sept. 1899 in Hietzing bei Wien, studierte in Pest u…

  2. modern
    Dialekt
    Störkm.

    Mecklenburgisches Wb.

    Störk m. Sturz in den Rdaa.: dat geiht in 'n Störk in großer Hast Ha Red ; ... up 'n Störk Lank; ... vör Störk Belsch.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stoerk

18 Bildungen · 18 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von stoerk 2 Komponenten

sto+erk

stoerk setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stoerk‑ als Erstglied (18 von 18)

Störkalf

MeckWB

stoer·kalf

Störkalf n. sehr fleischiges Kalb, Doppellender Ha Bahl ; Stürkalf Lu Polz . — Kü. 3, 295; Me. 4, 870.

Störkanal

Meyers

stoer·kanal

Störkanal , Kanal in Mecklenburg-Schwerin, verbindet die Elde mit dem Schweriner See, ist 20,7 km lang und hat eine mittlere Tiefe von 1,3 m…

störken

MeckWB

stoer·ken

störken 1. stürzen: sḍ·əgŋ Jac. 1, 54; Kolz 142; daneben in ländl. Aussprache stölken ebda; störken Ro Klock ; Ha Lank ; Pa GNiend ; Schö; …

Störkenbäk

MeckWB

Störkenbäk -bek m. 1. lärmendes, unruhiges Kind: -bäk Wo. V. 3, 1228; Polterer: -bek Lu GLaasch . 2. jem., der oft fällt: -bek Ha Red .

Störkfohr

MeckWB

Störkfohr f. wie Sträkfohr Pa Sev ; Ziesl.

störkig

MeckWB

störkig stürzend: Störkig kümmt dat unrust Janken Puls Leiw 27. Vgl. störtig .

Störkkor

MeckWB

stoerk·kor

Störkkor -karr, Störr- f. Sturzkarre: sḍ·əkā Jac. 1, 54 1. wie Störtkor 1: Störkkor Gü, Ha, Schö, Schw; Ro Steinf; Sta Sad ; Störkkarr Ha K…

störkochen

DWB

stoerk·ochen

störkochen , n. , das kochen des störfisches in salzpökel Krünitz 174, 536 .

störkopf

DWB

stoer·kopf

störkopf , m. , ( von einer person ) in dem sinne von oben störer ( vgl. kopf th. 5 sp. 1766 f. unter A, 5): dagegen werden sehr belacht die…