Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stilleben n.
stilleben , n. , aus still, adj., und leben, n., seit der 2. hälfte des 18. jhs.; zunächst für das 'stilleben in der malerei ' gebraucht ( im anschlusz an holl. stilleven, 17. jh., engl. still-life; engl. belege seit 1695 bei Murray 9, 1, 962 b . von da übertragen auf ' idyllisches, zurückgezogenes leben '. den übergang bildet das dichterische stilleben als schilderung idyllischer zustände. bei den belegen des 19. jhs. ist jedoch für die bedeutung ' idyllisches leben ' weitgehend mit selbständiger neubildung ( ohne anlehnung an das malerische stilleben) zu rechnen; im heutigen sprachbewusztsei…