Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stiernacken m.
stiernacken , m. , übertragen vom kräftigen nacken eines menschen: zog eine schaar breitschultriger Baiern mit stiernacken und groszen häuptern heran G. Freytag 9, 173 ; ein seltsamer kerl, mit einem kleinen impertinenten gesichte und einem dicken stiernacken, roh und trotzig L. Steub bilder aus Griechenl. (1841) 2, 15 ; des gesichtes, das aus dem unbeugsamen stiernacken herauswächst H. Brunn kl. schr. 3, 193 . uneigentlich: der gewaltige mann ( Napoleon ), der das klagende kind Europa noch einmal auf seinen stiernacken nahm W. Schäfer bücher d. dtschen seele (1925) 413 ; der baum mit stiernac…