Eintrag · Mecklenburgisches Wb.
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Wossidia stiden 1. intrans. aufquellen, dick, steif werden; Mehlsuppe beim Kochen, Kuchenteig stid't RoRostock@KlockenhagenKlock; Marl; (Wi) Nd. Kbl. 26, 88; stied't dei Ries uck ornlich? Meckl. 20, 81; RoRostock@HeiligendammHDamm; de Grütt stid't jo so dull in 'n Kätel Warn; stid't de Kliester dull (leicht)? Pa. 2. absol. stark machen, sättigen: Mantz. Ruh. 15, 40; Mi 86b; dat Äten stid't so, dor kann man nich väl von daal krigen (Wo.) Nd. Kbl. 26, 75; Sprw.: Unrecht Gaut diht nich, Kattenschit stid't nich RoRostock@KlockenhagenKlock; WaWaren@MalchowMalch; vgl. Kräkeli (Bd. 4, 616). 3. refl. sich sättigen: he heft sick al stiedet er kan und mag nicht mehr essen Mantz. Ruh. 15, 40; bildl.: nu hebb'n s' (die jungen Mädchen) sik nog in em (Jüngling) stiedt Mi Stahl 96. — Zss.: nah-, up-, utstiden. FN. Stidbrok (1762) MaMalchin@FahrenholzFahr. — Mnd. stîden zeigt ingwäon. Nasalausfall entsprechend mndl. stîden, ags. stîđian zum Adj. ags. stîđ, anord. stinnr steif. — Dä. 461a.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1200–1600
Mittelniederdeutschstidensw. V.
Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege
stiden , sw. V. Vw.: s. stīden
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modern
Dialektstidenintrans., Adj.
Mecklenburgisches Wb.
stiden 1. intrans. aufquellen, dick, steif werden; Mehlsuppe beim Kochen, Kuchenteig stid't Ro Klock ; Marl; (Wi) Nd. Kb…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit stiden
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