Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stetiglich adv.
stetiglich , stetiglichen , adv. , älter auch adj., ' beständig, immer ', von stetig. bis ende des 16. jh. lebendig, bis ins 18. jh. hinein vereinzelt ( u. 2) erhalten. heute noch, wie 2: idt gae jou stadeliken woll brem. wb. 4, 1012; s. auch ten Doornkaat-Koolman 3, 293 . — auch in der form stetenclich, s. Weinhold mhd. gramm. 216 ; steklichen Tauler pred. 267 Vetter; stätklich K. v. Helmsdorf spiegel menschl. heils 3167 dtm. 1 1) ' fest ', wie stet A. 1@a a) in dem juristischen stetiglich halten ' rechtsgültig ', wie stetig 1 a: unde daz wir daz wollen steticlichin haldin, des gebe wir diese…