Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sterbelicht n.
-licht , n. 1) fackel, kerze, windlicht bei einem begräbnis: ( ich habe ) meinen seligen bruder mit 8 trägern ... und mit 8 sterblichtern bis an die grenze des gutes G.-B. tragen lassen Schweinichen denkw. 339 Ö. bildlich: der gunststrahl, der auff mich vons sultans augen fällt, wil mir ein sterbelicht und todtenfackel deuchten Lohenstein Ibrahim sultan (1680) 1, 81, 349 . 2) auch für licht, das dem sterbenden vorgehalten wird: ( er war ) dem tode so nahe, ... dasz ihm schon das sterbelicht vorgehalten wurde Rosegger in Fr. Stelzhammer ausgew. dicht. 4 , x, 1. 3) metaphorisch: den menschen ist…