Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
steinwand f.
-wand , f. 1) felswand: precipitium (13. jh. ) bei Diefenbach 452 b ; die unden sluogen si ( die schiffbrüchigen ) an ain stainwant, da si ain viskere vant kaiserchron. 1419 E. Schröder; ( es hatte ) der sturmwind einen fuodergrossen stein von einer steinwand abgerissen M. Pegius geburtsstundenb. (1570) X x 3 a ; das einförmige, ewige gerassel des wagens schallte an den steinwänden weit in die stille der nacht Eichendorf 3, 47 ; Schmeller - Fr. 2, 939 ; Fischer schwäb. 5, 1721. 2 ) wand, mauer aus stein, heute veraltet: maneries ... rohemawr, stainwande voc. theut. (1482) bei Diefenbach 346 b …