Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
steim m.
steim , m. mhd. stîm und ( wahrscheinlich in anderer ablautsstufe ) steim, mnd. stîm(e), nnd. stîm bzw. stüm, dän.-norw. stim ( dän. auch stime), schwed. stim. aus urgerm. * stîma- zur wurzel * stei- ' dicht gedrängt '. vgl. Fick 4 1, 144 ; Falk-Torp 1167 ; Schade 872 , wo weitere parallelen der idg. sprachen genannt sind. andere, wohl abzulehnende versuche, das wort etymologisch zu bestimmen, hat Rödiger zusammengetragen ( nd. korrespondenzbl. 16, 14). nur mundartlich ist das zugehörige verbum stîmen ( Frischbier 2, 372 a ; Hupel 228 ). dem sinne nach bezeichnet st. ursprünglich ein gewirre, …