Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
steifsinn m.
steifsinn , m. , ' der unbiegsame eigensinn ' Kinderling 428 , unbiegsamer sinn, starrsinn Campe ; bei Kinderling 59 unter die tadelhaften wörter gerechnet. häufig in der litt. der 2. hälfte des 18. jahrh.: gleichweit von familiärer lustigkeit und ernsten steifsinn allgem. deutsche bibl. 37, 171; unter den felsen von Vauclüse ... dichtete Petrarcha seine schönsten lieder, um die abwesenheit seiner Laura zu beweinen, oder über ihren steifsinn sich zu beklagen Zimmermann üb. d. einsamk. 4, 184 , s. auch 3, 197; sie ist bekannt, im guten verstande, unter dem weiblichen namen beharrlichkeit, — und…