Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
steifsel n.
steifsel , n. stärke, vgl. steife 2, d und steifmehl: die kragen (hälsichen) werden mit steifsel (amedum, kraftmehl) gestärket (gesteifet) Comenius sprachenth. (1648) 581 (1644 noch: krAegen oder berschlAeg werden mit stAercke ...); steifsel, das, amydum, et amylum, aliàs stärke, et kraftmehl. Stieler 2110 ; Kramer dict. 2, 945 c , s. unter steife; steifsell, amylum Frisch 2, 328 a ( aus Apherd. ); bei Campe als wort des gemeinen lebens. ein nd.-nl. wort, das der nhd. litt. fremd geblieben ist: holl. stijfsel, dagegen mnd. mit abweichender gestalt der endung stivels Schiller-Lübben 4, 406 a .…