Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
steft m.
steft , m. , nebenform zu stift ( s. unten ); daneben in der form der steften Schmeller; Unger-Khull 572 a und als fem. die stefte, so kärnthisch bei Lexer 240 und steirisch bei Unger-Khull 572 a , letzteres wohl unter dem einflusz von spitze. über eine mögliche verwandtschaft zu dem in niederdeutscher form sich darbietenden steppen verb. s. dort und unter stift. besonders charakteristisch ist für unsere wortform die bedeutung unter 1 a. 1 1) nagel aus eisendraht, heftnadel u. ä.: in denn die steften in den lip stechin Suso 40, 18 ; truog ain yekliche ain sack mit eisinen steften Schaidenreiss…