Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
steckleinspringer m.
steckleinspringer , m. , im elsässischen stecklespringer als schelte 1) für einen dünnbeinigen, 2) für ein feines herrchen, das beim spazierengehen seinen spazierstock zierlich schwingt. vgl. oben steckleinbube . 3) für einen lehrer, der immer den stock in der hand hat Martin-Lienhart 2, 560 a . doch den wahren grund der wortbildung bietet Gottfr. Kellers steckleinspringer als schelte für einen bankerotteur ( der entsprechend oben 3 a etwa mit dem weiszen stecklein von seinem besitzthum wegspringt, durch einen symbolischen sprung sich der rechte daran begiebt ) werke 4, 77; diesem ausgange ent…