Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
steckengaul m.
steckengaul , m. , wie unten steckenpferd. im übertragenen sinne, mit einem aus der tieferen sphäre des wortes gewonnenen stärkeren zusatz von ironie: glücklich mein fräulein, dass ihre pflegeältern auf einem gewaltigen steckengaul reiten, und dreymal glücklich, dass wir den zaum zu dieser Rosinante gefunden haben Kotzebue 20, 189 ; das pfeffert sein geschwäze, und würzet seine lehr, und macht die derbe säze auf kapp und steckengäulen her Schiller 1, 352 ; als trachter und als dichter lasst uns den steckengaul stets richten nach dem richter, dem trefflichen Jean Paul Schall reime und räthsel 7…