Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stechholz n.
stechholz , n. 1 1) in älterer sprache die turnierstange: ich hab das pest gethan, wann ich hab VIII stechholz zerstossen Maximilian I. an Sigmund von Prüschenk 4 . febr. 1478. d. h. auf der tartsche des gegners, wie man denn, um solchen ruhm zu gewinnen, die eigene stange immer schwächer nahm. vgl. Boeheim waffenkunde 554 und unten stechstange. 2 2) ein holz von etwa zwei fusz länge, welches den stich ( das geschmolzene metall ) über das gestübe ( s. gestübe 2 a th. 4, 1, 2 sp. 4260) der oberbrust des vorherdes führt Campe, Krünitz 171, 112 . vgl. auch unter stichherd und stichofen sowie oben…