Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
staupsäule f.
staupsäule , f. , für staupe im ursprüngl. sinne, s. das. I, 2 und stauppfahl: vor dem ( rath- )hause steht pranger und staupsäule Heyne hausalterth. 1, 293 ; in Posen ( früher ) die staup saule, ' eine säule, an welcher die zur staupe verurtheilten gestäupt werden ' Bernd 293 ; in entstellter schreibung: ' staubsaul oder pranger, seule, an welcher der verbrecher gestäupt wird ', im ungr. Simpl., s. Schröer 208 a . schon im 16. jahrh. belegt: nach ausgang der 8 tage kommen die gerichte und wollen alles inventiren. ... und ist der gebrauch da, dasz man die pferde an die staubsaule bindet und sc…