Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
staubleib m.
staubleib , m. irdischer leib des menschen, welcher bestimmt ist, in staub zu zerfallen ( vgl. staub II, 5, b, sp. 1086); die vergängliche hülle der unsterblichen seele: den staubleib tragen! Schubart ged. 2, 65 ; sie würgt ja nur des staubleibs glieder 1, 46 ; und ( ich ) wünschte mir, ... ausgesöhnt mit gott, den flug des christen hinauf in die welten des lichts zu fliegen, und diesen staubleib auf dem thurme zurückzulassen leben u. gesinnungen 2, 107, wie man ein gewand von sich streift; fehlt es nun an strahlen, so musz ihre seele, nachdem der staubleib verfallen ist, heimatlos auf der erd…