Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
starrkrampf m.
starrkrampf , m. krampf, von erstarrungserscheinungen begleitet: ein buchhalter wird vom starrkrampf befallen, man hält ihn für todt und er erwacht erst, als er bereits im sarge fortgetragen wird. Hebbel tagebuch 4 ( s. 308), 6151, 35; Marie erwachte von dem starrkrampf, der sie zwölf stunden lang ihrer ganzen umgebung hatte tot erscheinen lassen. Ludwig 2, 597 ( Maria ); vgl. 3, 539; ein starrkrampf geht schon vorüber, aber das kleine herz schlug so stark nachher. Alexis hosen 207 ; leiche von silbergrauer schlange darum ( um den stab ) gewunden, gebrochen im starrkrampf des todes. Keller 5, …