Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stankfasz n.
stankfasz , n. 1 1) ahd. stancfaʒ ( pl. ) und -faʒʒiliu ( demin. pl. ) olfactoriola Graff 3, 731 ( Rb ). vgl. stank 2. — ähnlich mhd. stenkevaʒ riechfläschchen Lexer handwb. 2, 1177 : wir, den ir stenke vaʒ selten immer werdent lere. renner 6046 . 2 2) später in üblem sinne, als schimpfwort. so frühnhd.: widerumb on zweivel ist der, so da nicht gleubet, des teufels hle und stanckfas. Luther 8, 336 b . auch nd.: beyde nese un ohren wilckem ( will ich ihm ) vam koppe rittn dem drönekötel un stanckvatt. nd. bauernkomöd. s. 213 Jellinghaus ( Teweschen hochtydt 1640); wo nu stanckvatt, makestu dy …