Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
stand
stand
- ›Stelle, Ort, an dem eine Person oder Sache steht, an dem sich j. aufhält, Stellung, Platz von etw. / jm.‹; hier anschließbar eine Vielzahl tropischer Verwendungen, z. B. ›das Stehen‹; ›Auftenthaltsor
- ›gerüstartiger Aufbau für verschiedene Zwecke‹; im einzelnen: ›Bude‹; ›Standfach im Stall‹; ›Schießstand‹; ›Pfeiler, Stütze‹; eine Art Kanzel; ›Bühnenplatz‹; als Metonymie hier anschließbar: ›Festigke
- ›auf dem Boden stehender größerer Behälter‹.
- ›Zustand, Form der jeweils spezifischen Existenz e. S. / P.; Verhältnisse allgemeiner Art; Lebenslage; Befindlichkeit von Menschen‹; bezogen auf unterschiedliche sachliche und persönliche Gegebenheite
- ›wirtschaftlich und rechtlich geregelter Zustand der Gesellschaft, gesellschaftliche Ordnung‹.
- ›durch wirtschafts- und verfassungsrechtliche Verhältnisse bestimmte sowie durch gesellschaftliche Ordnungs- und Würdevorstellungen gestützte, hierachisch von nieder zu hoch gedachte, eher auf hoch be
- ›Gliederungs-, Ordnungseinheit der Gesellschaft, die im Unterschied zu 6 eher horizontal gegliedert als vertikal geschichtet gedacht wird, ohne daß der vertikale Hierachiegedanke völlig ausgeblendet w
- ›durch Ehe oder Ehelosigkeit bestimmte gesellschaftliche Position e. P.; Zivilstand‹; als Spezialisierung zu 7 auffaßbar.
- ›Rechtsanspruch‹.