Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stadtgeräusch n.
stadtgeräusch , n. geräusch, von dem gesamten leben der stadt erregt: durch die offne gartenthür höre ich nur blätter, spatzen ..., fernes stadtgeräusch. Bismarck briefe an seine braut 346 . mit dem beisinn des unruhevollen: empfangt mich, fluren!, heilige wälder nehmt dem stadtgeräusch entronnen den wandrer auf, der hier in euren schatten ruhe sucht und erquickung. Herder 27, 397 Redlich; jener liebet den hof, liebet das stadtgeräusch, und französischen modewitz ... mich entzücket der wald, mich der entblühte baum. Hölty 110 Halm; hierher auch das stadtgeräusch fliehen, die einsamkeit suchen;…