Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spindelbeinig adj.
spindelbeinig , adj. zu dem vorigen: nun wuszte er freilich so gut, als hätte ers im Büsching gelesen, ... dasz man in dem städtlein ohne allen zweifel vierschrötige fleischer, stämmigte becker, wohlbeleibte bierbrauer, feiste und hohläugigte wucherer, samt dürren spindelbeinigten schneidern ... die fülle vermuthen könne. Müller Siegfried v. Lindenberg 1, 104 ; der eine spindelbeinige und dürrarmige schatten focht erst mit händen und füszen wie ein hampelmann, während der prallwadige und rundarmige nur ab und zu die hand erhob. Anzengruber 3 4, 171; plötzlich hoben sie die hände, schlugen in s…