Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spielerei f.
spielerei , f. , nhd. seit dem 16. jahrh., s. unten 1: spielerey, f. giuocheria, giocolaria. Kramer dict. 2, 867 b ; vulg. ludicra Frisch 2, 300 c . mundartlich österr. schbülarai Castelli 232 , köln. spillerei Hönig 149 a , nd. spêlerîe Schambach 203 b , spȫlerê ten Doornkaat Koolman 3, 284 a . das wort hat stets einen abschätzigen beigeschmack. 1 1) das spielen, mit verächtlichem nebensinne. so in der ältern sprache vereinzelt vom glücksspiel ( s. spielen II, 6): spieler, das musz ich dir verneynen. dein spilerey ist gar verschmecht, verbotten in keyserlichem recht. H. Sachs 1, 227 d ( fastn…