Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sphärenharmonie f.
sphärenharmonie , f. die durch den zusammenklang der töne, die die himmelskörper, besonders die planeten, nach pythagoräischer lehre durch ihre bewegung hervorbringen, gebildete harmonie, vgl. sphäre 3 und Büchmann 20 362. Rudolph Schiller-lex. 2, 343 f. s. auch sphärengesang , -klang, -lied, -melodie, -musik, -rauschen, -sang. im vergleich: sein lichtgewand, der stimme melodie, ein ohrenmahl wie sphärenharmonie. Schiller 1, 320 ( Semele 1). übertragen: o wie wirst du itzt in sphärenharmonien der verklärten bringen deinen dank! Uz s. 411 Sauer; katadupische virtuosen, deren ohren durch die sph…