Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
speranzel n.
speranzel , n. , in süddeutschen dialecten hoffnungsvolles kind, liebling, wol wie speranzien ( s. unten ) aus ital. speranza ( zu mittellat. sperantia), von dem unser wort deminutive weiterbildung ist: schbearanz'l Castelli 230 ; schpearanz'l 250; in wendungen wie: du bist mein speranzl. idiot. austr. 108. dann auch entsprechend der hauptbedeutung von speranzien, plur. ( s. unten ) schelm, schalk, närrchen. Schm. 2 2, 682. Hügel 152 a . anders gewendet: oanún zu sein'm speranzúl mach'n, einen betrügen, foppen, auf die unvorsichtigkeit oder dummheit eines andern seine hoffnung bauen. Schm. 2 2…