Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spennadel f.
spennadel , f. stecknadel, wahrscheinlich gleich dem oben behandelten gleichbedeutenden spendel, spenel auf lat. spinula zurückgehend, volksetymologische umbildung daraus, wol ausgehend von der ahd. bezeugten form spenala. Graff 6, 348 , vermittelt durch die besonders md. nebenform zu nadel, mhd. nâdel(e): nâlde, die mhd. ( md. ) spenâlde ergiebt: ir cleider gâben liechten schîn. sie hatte bratschen, vingerlîn, spenâlden unde vorspan, surkôt unde mantel an, bestellet an den orten mit zabelîn und mit borten. Elisab. 1887 Rieger. dann spenadel Alberus dict. bei Weigand 4 2, 758, der diese schrei…